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Polizei Ebersberg:Erfolglose Telefonbetrüger

Erneut haben Unbekannte versucht, ältere Personen am Telefon hereinzulegen. Wie die Polizeiinspektion Ebersberg an Montag mitteilte, ereigneten sich am vergangenen Dienstag zwei entsprechende Fälle. Die mutmaßlichen Betrüger waren allerdings erfolglos. In einem Fall wurde eine 84-jährige Ebersbergerin von einer männlichen Person angerufen, die sich als ihr Enkel ausgab. Angeblich hätte dieser einen Unfall gehabt und würde schnellstmöglich 30 000 Euro benötigen. Später hätte er sich mit 15 000 Euro zufrieden gegeben und erkundigte sich nach den finanziellen Möglichkeiten des vermeintlichen Opfers. Die skeptische Dame konnte durch Nachfragen innerhalb ihrer Familie aber schnell eruieren, dass keiner ihrer Enkel in derart finanziellen Schwierigkeiten steckt.

Einem 74-jährigen Rentner aus Egmating wurde die klassische Variante aufgetischt. Ein angeblicher Kriminalbeamter aus München erzählte die Geschichte von der Einbrecherbande in der Nachbarschaft. Angeblich wäre diese Bande festgenommen worden und hätte einen Zettel mit der Adresse des Geschädigten dabei gehabt. Der Betrüger erkundigte sich nach Wertgegenständen und danach, ob das Opfer einen Safe oder ein Schließfach besitzt. Als dies alles verneint wurde, legte der Täter auf.

Diese Fälle zeigen, so das Fazit der echten Polizei, dass nach wie vor versucht wird, vorwiegend ältere Personen durch betrügerische Anrufe über den Tisch zu ziehen. Die Polizei mahnt daher zu Vorsicht, wenn am Telefon nach Geld und Wertsachen gefragt werde. Auf keinen Fall dürfe man Dinge von Wert an fremde Personen aushändigen. Wer sich unsicher ist, soll sich an Vertrauenspersonen oder die Polizei wenden.

© SZ vom 18.05.2021 / SZ
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