Kreistag Ebersberg:AfD beantragt Förderung der Geothermie

Die AfD-Kreistagsfraktion hat eine Förderung der Geothermie durch den Landkreis Ebersberg beantragt. Wegen ihrer dauerhaften Verfügbarkeit und Unabhängigkeit von Wind und Sonne sei sie anders als Windkraft und Photovoltaik grundlastfähig. Außerdem gelte die Wärmeproduktion aus Geothermie als hoch wirksam, weil dabei kaum Wärmeenergie verloren gehe, heißt es in einer Pressemitteilung der AfD. Ein weiterer Vorteil sei der geringe Flächenbedarf für Geothermie-Anlagen. Allerdings gibt es auch Nachteile, jedenfalls im Landkreis Ebersberg: Nur im Bereich der Gemeinden Vaterstetten und Zorneding sowie eventuell noch in Kirchseeon ist das Wasser in der Tiefe warm genug für eine geothermische Nutzung. Die AfD schlägt daher vor, die Gemeinen Vaterstetten und Zorneding, "durch eine finanzielle Beteiligung des Landkreises in gutem partnerschaftlichen Einvernehmen zu einem gemeinsamen Projekt zu ermuntern".

Allerdings ist diese Idee nicht neu, bereits im Februar 2020 hat Landrat Robert Niedergesäß (CSU) Pläne für ein umfangreiches Geothermieprojekt mit Fernwärmeanbindung für mehrere Gemeinden ins Spiel gebracht. Bisher gibt es im Landkreis nur ein Geothermieprojekt in Poing, hier wird die Erdwärme seit dem Jahr 2012 genutzt.

© SZ vom 14.09.2021 / SZ
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