SZ-Serie: Wer samma?:Das Dorf, dem die Bauern ausgingen

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SZ-Serie: Wer samma?: Obwohl viele Pendler in Sulzemoos wohnen und es innerorts keinen Supermarkt mehr gibt, ist die Gemeinde ein lebenswerter Ort geblieben.

Obwohl viele Pendler in Sulzemoos wohnen und es innerorts keinen Supermarkt mehr gibt, ist die Gemeinde ein lebenswerter Ort geblieben.

(Foto: Niels P. Jørgensen)

Einst bäuerlich, heute Wirtschaftsstandort. Seit dem Zusammenschluss der Gemeinde Sulzemoos mit Einsbach und Wiedenzhausen 1978 legte der Ort einen beachtlichen Strukturwandel hin. Wie die kleine Kommune große Firmen lockt.

Von Edgar Subak, Sulzemoos

Sulzemoos ist heute ein Wirtschaftsstandort. Hier ziehen Menschen her, nicht ab. Bürgermeister Johannes Kneidl (CSU) fährt mit einem modernen E-Auto durch das Gewerbegebiet der Gemeinde. Der Lebensmittelgroßhändler Metro hat hier seine Lagerhalle für Obst und Gemüse und bedient von dort die Westregion Münchens. Eine Firma reiht sich an die nächste: Maschinentransport, Baufirma, Kfz-Reparaturbetrieb, IT-Firma, Haustechnik, die Liste geht lange weiter. Das Gewerbegebiet der Gemeinde gibt ästhetisch nicht viel her. Dörflich wirkt hier nichts. Und doch zählt Sulzemoos nur 3300 Einwohnerinnen und Einwohner.

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