bedeckt München 26°
vgwortpixel

Dachau:Feuerwehr feiert Richtfest für Gerätehaus in Pellheim

Das neue Gebäude soll auch Ansporn sein, junge Leute für das Ehrenamt zu begeistern.

Tatütata, die Feuerwehr ist da! Im März überreichte OB Florian Hartmann dem ersten Pellheimer Feuerwehrkommandanten Engelbert Metz den genehmigten Bauantrag für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Pellheim. Im Juni darauf ging es richtig los, die Bagger rollten an und das alte Feuerwehrhaus, das immerhin seit den vierziger Jahren das Zuhause der Feuerwehrler war, wurde dem Erdboden gleich gemacht. Anfang September haben dann endlich die Arbeiten am Neubau begonnen. Mit einer Investitionssumme von 1,2 Millionen Euro wurde ein Gebäude für Stellplätze für zwei Fahrzeuge, Umkleiden und Sanitärräume, im Obergeschoss Büro, Küche und Schulungsraum errichtet. Jetzt stand pünktlich zu Weihnachten am 8. Dezember das Richtfest des Neubaus vor der Tür - ein perfektes Weihnachtsgeschenk für die freiwillige Feuerwehr in Pellheim.

"Dieses Gebäude hatte bereits eine lange Geschichte hinter sich, bevor die Bauarbeiten dafür überhaupt erst begonnen haben", erinnert sich Hartmann in seiner Dankesrede anlässlich der Feierlichkeiten. Tatsächlich hatte sich der Chef der Pellheimer Feuerwehr 2015 noch bitter beklagt, dass der dringend notwendige Neubau vom Stadtrat immer wieder verschoben wurde.

Gemütlich und motivierend

Die Feuerwehr freut sich jetzt umso mehr darüber, dass der rasch errichtete Neubau ihnen ein neues, gemütlicheres Zuhause und den Ansprüchen eines funktionierenden Feuerwehrwesens gerecht wird. Der Altbau war viel zu klein und ungemütlich, sodass nicht einmal mehr das Löschfahrzeug untergebracht werden konnte. Auch der aktuell genutzte Übergangsbau entspricht "nicht im entferntesten den Sicherheitsvorschriften". Das neue, moderne Gebäude soll nun auch ein Ansporn sein, junge Leute für die ehrenamtliche Tätigkeit bei der örtlichen Feuerwehr zu begeistern.

Der Zimmerer hat traditionell seinen Richtspruch auf dem Dach des Rohbaus verlesen und blickte auf die rund 30 versammelten Gäste. Er dankte dem Bauherren, Planern und Architekten für deren geleistete Arbeit, aber auch Gott, dass beim Bau kein Handwerker zu Schaden gekommen ist.

© SZ vom 09.12.2016/gsl

Lesen Sie mehr zum Thema

Zur SZ-Startseite