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Dachau:Stadt unterstützt freie Kita-Träger

Kinderkrippen, Kindergärten, Horte und Mittagsbetreuungen sind aktuell geschlossen. Lediglich eine Notbetreuung wird angeboten. Bei Eltern, die die Notbetreuung nicht in Anspruch nehmen, verzichtet die Stadt Dachau auf die Erhebung des Monatsbeitrags. Um diese Handhabung auch den anderen Trägern zu ermöglichen, hat der Familien- und Sozialausschuss eine Kostenübernahme beschlossen. Das hat die Stadt mitgeteilt. Damit kann sie den Trägern einen Sonderzuschuss auszahlen. "Die freien Träger sind eine unverzichtbare Säule der Kinderbetreuung in Dachau und leisten hervorragende Arbeit. Ihnen darf durch den Lockdown kein finanzieller Schaden entstehen", so OB Florian Hartmann (SPD). Auch für die Träger der Mittagsbetreuungen (ASV Dachau und AWO) konnte nach Angaben der Stadt eine Regelung gefunden werden: Sie erhalten für jeden vollen Monat vom Freistaat angeordneter Schließung einen Sonderzuschuss in Höhe von bis zu 7500 Euro. Die Höhe der Kosten für die Stadt hängt davon ab, wie viele Eltern auf die Notbetreuung ihrer Kinder verzichten. Die Stadt rechnet mit Ausgaben von bis zu 100 000 Euro pro Lockdown-Monat.

© SZ vom 27.01.2021 / sz
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