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Dachau:Lieder von Verfolgten

Francesco Lotoro
(Foto: Niels P. Joergensen)

Musik hat für die verfolgten Juden, Sinti und Roma, Zeugen Jehovas, Mitglieder von unangepassten Jugendbewegungen und politische Gegner eine unschätzbare Rolle gespielt - bis hinein in Konzentrationslager, wo ebenfalls Lieder entstanden sind. Jonas Höltig und Tassilo Rinecker erzählen die packenden, traurigen und hoffnungsvollen Geschichten der Lieder und ihrer Komponisten. Die Künstler haben sich während ihres Studiums in Münster kennengelernt. Sie machen seit mehreren Jahren gemeinsam programmatische Musik. Indem sie Lieder von Verfolgten singen und ihre Geschichte erzählen, erinnern sie an Opfer des Nationalsozialismus und gedenken ihrer dabei in lebendiger Weise. Am Donnerstag, 9. Juli, stellen sie von 19.30 Uhr an wieder Lieder von Verfolgten an der Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau vor. Der Liederabend findet im Freien statt. Bei schlechtem Wetter wird in der Kirche und im Gesprächsraum genügend Platz sein. Um für alle Teilnehmer einen Platz bereiten zu können, wird um Anmeldung gebeten per Mail an info@versoehnungskirche-dachau.de. Der Zugang zu dem Gelände erfolgt über den Hof des Karmel Heilig Blut, Alte Römerstraße 91. Der Eintritt ist frei.

© SZ vom 06.07.2020 / SZ

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