Dachau:Boubou und Lederhosen

Dachau: Mosaike von Vereinen und Verbänden zieren das Rondell am Helios Amper-Klinikum in Dachau.

Mosaike von Vereinen und Verbänden zieren das Rondell am Helios Amper-Klinikum in Dachau.

(Foto: Toni Heigl)

"Integration mit Augenmaß" zeigt Ausstellung zum Jubiläum

Das Projekt "Integration mit Augenmaß" feiert Jubiläum. Seit fünf Jahren arbeitet das bunt zusammengewürfelte Team im Landkreis Dachau und hat in dieser Zeit in unzähligen Aktionen Menschen aus verschiedenen Kulturen zusammengebracht. Mit Leidenschaft, Engagement und Geduld und immer wieder Humor und Freude an der Sache wurden viele Projekte realisiert. Ein Teil der Arbeit wird zum Jubiläum präsentiert. Von Ende Oktober bis Mitte November werden unter anderem genähte bayerische Trachten, Schmuck oder Mosaike ausgestellt.

Auftakt ist die Vernissage am Dienstag, 26. Oktober, um 18 Uhr im Foyer des Landratsamts Dachau. Dort werden bis 5. November Exponate gezeigt wie eine selbst gebastelte Weihnachtskrippe, liebevoll hergestellte Upcycling-Produkte wie Taschen oder Kugelschreiber aus Altpapier, ein Solarkoffer, der Stromerzeugung möglich macht, Spiele, die das Lernen erleichtern und Bücher, die kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten darstellen. Zum Jubiläumsprogramm gehört auch die Ausstellung "Afrika meets Bayern - Interkulturelle Trachten", die vom 2. bis 12. November in der Volksbank Raiffeisenbank Dachau an der Augsburger Straße zu sehen ist. Im gleichen Zeitraum wird im Bürgertreff-Ost, am Ernst-Reuter Platz, eine Bilderausstellung unter dem Motto "Deutschland meine neue Heimat!?" gezeigt.

Bereits eröffnet ist die Dauerausstellung am Helios Amper-Klinikum. Hier schmücken seit September 60 Mosaike das Rondell vor dem Krankenhaus: Ob Feuerwehr, Grüne Damen und Herren oder Schützenverein - jedes der liebevoll gestalteten Mosaike zeigt ein anderes und immer besonderes Ehrenamt. In ganz Dachau beteiligen sich bis Mitte November Unternehmen, kommunale Einrichtungen und Vereine. Die Projektleiterin im Landratsamt, Martina Tschirge, freut sich: "Es ist beachtlich, was die vielen ehrenamtlichen Helfer in den letzten fünf Jahren erreicht haben."

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