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Bauarbeiten an der Donnersbergerbrücke:Bitte umsteigen!

Stammstrecke Sperrung

Hier fährt der Schienenersatzverkehr.

Der S-Bahnhof Donnersbergerbrücke verwandelt sich in eine Baustelle. Damit Aufzüge und zusätzliche Zugänge zu den Bahnsteigen entstehen können, müssen Gleise gesperrt werden. Worauf sich die Fahrgäste demnächst einstellen müssen.

Mittlerweile haben sich viele S-Bahn-Nutzer daran gewöhnt: "Wegen Bauarbeiten an der Donnersbergerbrücke", so lautet die Formulierung der Deutschen Bahn, "kommt es auf der Stammstrecke zu Behinderungen."

In der Tat wird auch in diesem Jahr wieder gebaut. Vom kommenden Montag an stehen erneut zahlreiche Ausnahmeregelungen in den Fahrplänen. Das Gute aber ist: Wenn diese Phase überstanden ist, und das wird Ende Juni der Fall sein, ist erst einmal Schluss mit dem Durcheinander. Die SZ beantwortet die wichtigsten Fragen.

Was wird nun schon wieder gebaut?

Wie im vergangenen Jahr auch geht der barrierefreie Umbau des Halts an der Donnersbergerbrücke weiter. Dort errichtet die Bahn drei Aufzüge sowie zusätzliche Zugänge zu den Bahnsteigen. Um dort bauen zu können, benötigen die Arbeiter viel Platz - und den gibt es nur, wenn die Bahn zumindest Teile der Gleise sperrt. Weil so aber ein Nadelöhr entsteht, reagieren die S-Bahn-Manager mit dem Notprogramm.

Wie sieht das Notprogramm aus?

Ähnlich wie 2013 gibt es unterschiedliche Phasen, in denen unterschiedliche Notprogramme gefahren werden. Los geht es am kommenden Montag: Von da an fahren jeweils in den Nächten unter der Woche von 22.15 Uhr an bis in den frühen Morgen nur noch alle 20 Minuten Pendel-S-Bahnen zwischen Ostbahnhof und Pasing. Die S-Bahnen von Osten kommend enden am Ostbahnhof, die S-Bahnen von Westen fahren entweder nur bis Pasing oder direkt zur Haupthalle des Hauptbahnhofs. Die S 8 lässt vom Airport kommend den Halt Leuchtenbergring aus und biegt am Ostbahnhof auf den Bahn-Südring, um direkt nach Pasing zu fahren (Grafik).

Und was gilt an den Wochenenden?

Das ist unterschiedlich: Von 14. März an fahren auch an zwölf Wochenenden bis Ende Juni tagsüber im 20-Minuten-Takt Pendel-S-Bahnen zwischen Ostbahnhof und Pasing. Verstärkt werden diese durch weitere Pendelzüge, die im Zehn-Minuten-Takt zwischen Hackerbrücke und Ostbahnhof unterwegs sein werden. Diese Verstärkerzüge bietet die Bahn an, weil an den Wochenenden erfahrungsgemäß mehr Passagiere unterwegs sind als nachts unter der Woche - das bringt zumindest etwas Erleichterung für die Fahrgäste.

Muss man auch wieder auf Ersatzbusse ausweichen?

Ja, aber nur an zwei Wochenenden - und da auch nur in einem Teilbereich der Stammstrecke. Betroffen sind die Wochenenden im April direkt vor und nach Ostern, also das Wochenende 12./13. April sowie das Wochenende 26./27. April. An diesen Tagen fahren zwischen Pasing und Hackerbrücke gar keine S-Bahnen, stattdessen sind Ersatzbusse im Einsatz. Zwischen Hackerbrücke und Ostbahnhof sind erneut Pendel-S-Bahnen unterwegs. Schon mal dick im Kalender vormerken kann man sich das Wochenende 29./30. März: Das ist komplett baufrei. "Die S-Bahnen fahren dann im Regelverkehr", sagt S-Bahn-Chef Bernhard Weisser.

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