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Aubing:Parkdruck in der Peripherie

Parklizenzgebiet in München, 2013

Auch für die Außenbezirke wird Anwohnerparken gefordert.

(Foto: Catherina Hess)

Lokalpolitiker fordern Lizenzgebiete für westlichen Stadtrand

Den Parkraum durch lizenzierte Gebiete zu regeln, ist in der Münchner Innenstadt längst Alltag. Zu groß ist der Parkdruck, als dass Anwohner ohne diese Reglementierung noch ausreichend Stellplätze auf den Straßen fänden. In den Außenstadtbezirken gibt es das Parkraummanagement bislang nicht. Geht es nach den Lokalpolitikern aus Aubing-Lochhausen-Langwied, soll sich das aber künftig ändern: Der Bezirksausschuss fordert als erstes Stadtteilgremium eines Randbezirks die Einführung von Lizenzzonen.

Konkret geht es den Bürgervertretern um die Entschärfung der "chaotischen Zustände" an den sechs S-Bahn-Stationen in ihren Vierteln. In einem interfraktionellen Antrag bitten die Politiker um Prüfung eines mindestens 500 Meter breiten Radius rund um die Bahnhöfe Aubing, Lochhausen, Westkreuz, Langwied, Neuaubing und Freiham.

"In den letzten Jahren stiegen die Verkehrszahlen und somit auch der Parkdruck auf die Stadtrandgebiete durch die Pendlerverkehre stetig", argumentiert das Gremium. Besonders in den Straßen nahe den S-Bahnhalten sei es mittlerweile "Usus von Pendlern, alles zuzuparken - mit der Folge, dass die vorhandenen Park-and-Ride-Parkplätze leer sind". An der Bergsonstraße beim Bahnhof Langwied werde der öffentliche Straßengrund in Form von abgestellten Fahrzeugen gar als "Betriebshof und kostenlose Werbefläche missbraucht".

Angesichts der Wachstumsprognosen für die Metropolregion sei eine Untersuchung der Stadtrandgebiete daher "dringend" nötig.