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Aubing:Blüten für Bienen

In Aubing soll es mehr Wiesen auf öffentlichem Grund geben

Es soll wieder mehr blühen im Stadtbezirk Aubing-Lochhausen-Langwied. Weil sie sich für Bienen und Insekten ausreichend Nahrung wünschen, bitten Aubings Lokalpolitiker das Baureferat Gartenbau, ein "Konzept zur Schaffung von Blühwiesen auf öffentlichem Grund" für ihre Stadtteile zu erstellen. Momentan gibt es in den Vierteln aus Sicht des Bezirksausschusses zu viele zwar ordentlich gepflegte, aber dennoch "monotone Rasenflächen".

Jetzt im Winter sind die rund 2500 Hektar Grünflächen in München allesamt matt graugrün. Im Frühling, Sommer und Herbst aber verwandeln sich laut Baureferat 700 Hektar davon in extensiv gepflegte Blumenwiesen. Je nach Zusammensetzung der Gräser- und Kräuterarten sowie der Bodenbeschaffenheit werden diese Bereiche jährlich zwischen ein- und viermal gemäht. "Es ist seit langem Zielsetzung der Landeshauptstadt München, in den städtischen Parks und Grünanlagen, im Verkehrsbegleitgrün und im Bereich von ökologischen Vorrangflächen die Anzahl und die Qualität der Blumenwiesen zu vermehren", erklärt Baureferatssprecherin Sonja Scheuböck auf Anfrage.

Bei Neubaumaßnahmen prüfe das Baureferat grundsätzlich, ob und wo sich Möglichkeiten für eine Wiesensaat oder Wildstaudenpflanzung ergeben könnten. Dasselbe Prozedere sei im Rahmen des Unterhalts der städtischen Parks und Grünanlagen Usus: Gemeinsam mit den Bezirksausschüssen werde laufend untersucht, "welche Flächen intensiv für die vielfältige Erholungsnutzung zur Verfügung gestellt werden sollen und welche dem Artenschutz vorbehalten bleiben können". Im Stadtbezirk Aubing-Lochhausen-Langwied finden sich Langgraswiesen heute beispielsweise in der Aubinger Lohe (rund drei Hektar) und in der Langwieder Heide (17 Hektar).