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Arabellapark:Kritik an Veranstaltungssaal

Neben dem bayerischen Umweltministerium im Arabellapark soll ein Veranstaltungssaal entstehen. Was genau dort geplant ist, will die Pressestelle des Ministeriums vorerst nicht verraten. Für Details sei es zu früh, teilt eine Sprecherin mit. Das Staatliche Bauamt München 1 habe eine Bauvoranfrage an die Stadt gestellt, um abzuklären, ob das Projekt machbar sei, der Vorbescheid liege noch nicht vor. Auf einem Querschnittsplan ist ein Gebäude zu erkennen, dessen östlicher Teil zu zwei Dritteln von einem Saal mit Bühne eingenommen wird, im Westen schließt sich ebenerdig ein Eingangsbereich mit Garderobe an, darüber ein Foyer und ganz oben Lager, Technik und Künstlergarderobe. Entstehen soll der Veranstaltungssaal südlich des Ministeriums Richtung Rosenkavalierplatz, wo heute Parkplätze und die Tiefgaragenzufahrt liegen.

Im Bezirksausschuss (BA) Bogenhausen stieß das Nachverdichtungsprojekt, das kurzfristig nachträglich auf die Tagesordnung gekommen war, allerdings auf wenig Gegenliebe: Der Baukörper überschreite, so die Lokalpolitiker, die Vorgaben des Bebauungsplans und gehe auf Kosten von Grünflächen und Parkmöglichkeiten. "Das kann man nicht hoppladihopp machen", kritisierte der Vorsitzende des Unterausschusses Planung, Robert Brannekämper (CSU).

© SZ vom 22.11.2019 / ust

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