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Allach/Untermenzing:Neue Pläne beim Allacher Wohnen-für-alle-Projekt

Das Bauvorhaben "Wohnen für alle" zwischen der Franz-Albert- und der Naßlstraße in Allach geht in die nächste Runde: Die städtische Wohnungsbaugesellschaft Gewofag hat die umstrittenen Pläne noch einmal überarbeitet, die Neuplanung wird am Montag, 19. Februar, in der Kantine von Krauss-Maffei vorgestellt. An der Informationsveranstaltung nehmen Vertreter der Gewofag-Geschäftsführung und der beteiligten Behörden der Stadt München teil.

Die Gewofag hat von der Stadt den Auftrag, auf dem städtischen Grundstück schnell preisgünstige Wohnungen für anerkannte Flüchtlinge und Geringverdiener zu erstellen, wogegen sich von Anfang an Widerstand gerichtet hat. Anlieger gründeten eine Bürgerinitiative für den "Erhalt der Grünfläche" und protestierten bei jeder sich bietenden Gelegenheit gegen die Pläne. Zunächst waren 85 Wohnungen in acht Häusern mit 27 Stellplätzen geplant gewesen.

Der Bezirksausschuss hatte kritisiert, dass die Gebäude nicht unterkellert seien und die Anzahl der Stellplätze zu gering. Eine Prüfung hatte ergeben, dass die Vorgaben des Bebauungsplans überschritten worden waren, deshalb hat die Gewofag den Entwurf überarbeitet. Eingeflossen seien dabei auch die Anregungen aus der Informationsveranstaltung vom März vergangenen Jahres, heißt es in der Ankündigung. Die neue Planung sieht jetzt weniger Wohnungen und einen geänderten Stellplatzschlüssel vor. Der auf zwei Stunden angesetzte Infoabend beginnt um 18 Uhr im Kantinensaal von Krauss-Maffei, Reinhard-von-Frank-Straße 16.