Krieg in der Ukraine:Putin muss sich nicht rechtfertigen, Selenskij schon

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Krieg in der Ukraine: Die Macht der Bilder: Eine Charakteristik dieses Konflikts ist, dass er meist durch die ukrainische Brille betrachtet wird. Dieses Bild hat die ukrainische Armee zur Verfügung gestellt, es zeigt einen ukrainischen Soldaten, der vor russischem Militärgerät posiert.

Die Macht der Bilder: Eine Charakteristik dieses Konflikts ist, dass er meist durch die ukrainische Brille betrachtet wird. Dieses Bild hat die ukrainische Armee zur Verfügung gestellt, es zeigt einen ukrainischen Soldaten, der vor russischem Militärgerät posiert.

(Foto: HANDOUT/AFP)

Wenn sich der Krieg zur Abnutzungsschlacht entwickelt, wird es für die Ukrainer schwieriger als für die Russen. Zumal Putin zu allem bereit erscheint - zum Einsatz von Giftwaffen, notfalls zu einem zweiten Krieg.

Kommentar von Tomas Avenarius

Im Krieg zählen Lüge und Täuschung zu den Waffen der Wahl. Wenn der stellvertretende Moskauer Generalstabschef erklärt, die russische Armee habe den Feind stark geschwächt und die meisten Kriegsziele in der Ukraine bereits erreicht, dann zielt das auf die sogenannte Heimatfront ab: Wladimir Putin will das eigene Volk für dumm verkaufen. Aber der Präsident will zugleich seinen Gegner täuschen. Die Ukrainer sollen glauben, dass Moskau angesichts des Fiaskos auf dem Schlachtfeld sein Gesicht wahren möchte und eine Verhandlungslösung ansteuert.

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