Demokratie in Bedrängnis:Ohne Weichzeichner

Lesezeit: 3 min

Anhänger des noch amtierenden US-Präsidenten Donald Trump stürmen am 6. Januar das Kapitol

Nur ein "besorgter Bürger"? Anhänger des noch amtierenden US-Präsidenten Donald Trump haben am 6. Januar das Kapitol gestürmt.

(Foto: Miguel Juarez Lugo/Imago Images)

Das reflexhafte Beschönigen faschistischer Demagogie und autoritärer Bewegungen ist nicht nur in den USA mitverantwortlich für Exzesse und Gewalt. Die Gefahr lauert in der Mitte der Gesellschaft.

Kolumne von Carolin Emcke

Sie kursierten schon in den Stunden, als das Kapitol noch von enthemmten Horden belagert wurde, die üblichen Begriffe, die alles versöhnen sollen, die bequemen, angenehmen, wohlklingenden Worte, die niemandem wehtun, die nicht zu präzis, nicht zu folgenreich beschreiben, was geschehen ist. Es ist dieselbe politisch-mediale Verklärung, mit der schon seit Jahren angestrengt versucht wird, in den autoritären, neovölkischen Netzwerken weltweit alles, wirklich alles zu sehen, nur keine weltweit operierenden, autoritären, neovölkischen Netzwerke.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
stressed student during home schooling pandemic alert; Psychische Gesundheit bei Kindern
Gesundheit
»Weggucken ist der schlechteste Weg«
Kueche praktisch
Küchenplanung
"So breite Schubladen wie möglich"
Corona
Sollte ich mein Kleinkind gegen Covid impfen lassen?
Konjunktur
China könnte die Weltwirtschaft in den Abgrund reißen
SZ-Magazin
Wissen
Halt mich
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB