Außenpolitik:Europa droht an den Rand gedrängt zu werden

Auswärtiges Amt in Berlin: Hacker griffen im Februar 2018 dort unter anderem das deutsche Regierungsnetz an.

Am Werderschen Markt in Berlin - das Auswärtige Amt.

(Foto: Falko Siewert/dpa)

Die Welt wird der neuen Bundesregierung wenig Bedenkzeit für eine neue Außenpolitik lassen. Wichtig ist, dass Deutschland seine Ressourcen besser nutzt und tatkräftiger entscheidet - auch für Europa.

Ein Gastbeitrag von Stefan Mair

Die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik steht vor einer Zäsur - weniger weil sie von einer neuartigen Koalition gestaltet werden wird, sondern weil die Bildung der neuen Regierung auch das Ende einer langjährigen Kanzlerschaft markiert. In den vergangenen Jahrzehnten hat die Bedeutung der Kanzlerin oder des Kanzlers in der deutschen Außenpolitik deutlich zugenommen - gerade wenn die Amtszeit lange anhielt. Nun haben die Verhandler der neuen Koalition die seltene Chance, vertraute Gleise zu verlassen, die langfristige Orientierung deutscher Außenpolitik zu überprüfen und Weichen neu zu stellen.

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