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Reporter ohne Grenzen:Fotos für die Pressefreiheit 2010

Keine Beweise ohne Dokumentation: Bilder zeigen die Wahrheit. Reporter ohne Grenzen bringt die Fotos für die Pressefreiheit heraus.

Christina Maria Berr

8 Bilder

Fotos für die Pressefreiheit 2010, Foto: ho

Quelle: SZ

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Keine Beweise ohne Dokumentation: Bilder zeigen die Wahrheit. Reporter ohne Grenzen bringt die Fotos für die Pressefreiheit heraus.

Leben oder Tod: Für die Flüchtlinge in Somalia geht es um alles. 120 Passagiere soll das Boot fassen, nur elf von ihnen werden ihr Ziel im Jemen erreichen. Derartige Schicksale wiederholen sich täglich: Tausende versuchen, über den Golf von Aden zu fliehen. Somalia ist auf der Rangliste der Pressefreiheit nur auf Platz 164 von 175 Plätzen.

Foto: Alixandra Fazzina

Fotos für die Pressefreiheit 2010, Foto: ho

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Twitter als neuer Vertriebskanal für Nachrichten, die nach dem Willen der Regierung nicht verbreitet werden sollen. Diese Foto zeigt eine Straßenszene in Iran, als nach den Präsidentschaftswahlen Oppositionelle demonstrierten. Amtsinhaber Ahmadinedschad hat nach offiziellen Angaben mit 60 Prozent der Stimmen gewonnen.

Foto: Guillaume Herbaut aus der Serie "Die Twitter-Revolution"

Fotos für die Pressefreiheit 2010, Foto: ho

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Russlands Regierung versucht immer wieder, die Pressefreiheit einzuschränken. Dieses Mädchen scheint das kaum zu kümmern: Die 19-jährige Julia - hier im Hauptquartier der Pro-Putin-Jugend in Moskau - ist eine sogenannte "Naschi"- Funktionärin. Die paramilitärische Jugendorgansiation "Naschi" unterstützt Putin.

Foto: Guillaume Herbaut

Fotos für die Pressefreiheit 2010, Foto: ho

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Es ist nicht weit her mit der Pressefreiheit in China. In der Rangliste der Reporter ohne Grenzen nimmt es einen der letzten Plätze ein. Die Olympischen Spiele sollten eine heile Welt suggierieren - für Chinesen und für die gesamte Welt. Dieses Foto entstand am Tag der Eröffnung der Spiele in Peking im August 2008.

Foto: Katharina Hesse/ Agentur Focus

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Ein Land, in dem Krieg und Elend herrscht. Dieses Foto der 42-jährigen Afghanin Ruffia Vahida symolisiert die dortige Tragik: Ihr Ehemann und zwei ihrer Kinder starben bei der Explosion einer Sprengfalle. Nachrichten bekommen Afghanen vor allem über ausländische Medien. Die Journalisten dort sind stark bedroht.

Foto: Mikhail Galustov

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Italiens Premier Silvio Berlusconi interpretiert den Begriff "Pressefreiheiheit" auf seine Weise. So findet sich Italien auf der Rangliste 2009 auch nur auf Platz 49. Dazu trägt nicht zuletzt auch das Fernsehprogramm bei. Hier sieht man die populäre Sonntagsshow Quelli che il calcio e....

Foto: Nina Berman / NOOR

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Eine Frauenleiche in der Gerichtsmedizin von Juárez. Mexiko rangiert auf der Liste der Länder lediglich auf Platz 138. Journalisten dort leben sehr gefährlich. Dabei hätte das Land viele Probleme, über die diskutiert und berichtet werden müsste.

Foto: Shaul Schwarz / Reportage by Getty Images

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Wer aus Nordkorea berichten will, hat es schwer. Das Land rangiert auf dem vorletzten Platz - nur in Eritrea ist die Situation noch schwieriger. Schon früh wird die Bedeutung des "Großen Führers" angelernt - hier in einem Kindergarten in Pjöngyang. Der Fotograf dieses Bildes reiste als angeblicher Bewunderer ins Land.

Foto: Tomas van Houtryve / Panos pictures

Alle Fotos aus der Publikation: Fotos für die Pressefreiheit 2010 von Reporter ohne Grenzen, zwölf Euro.

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