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Sitzung der ARD-Intendanten

Ulrich Wilhelm (l.), Vorsitzender der ARD, und Volker Herres, Programmdirektor, bei der Sitzung der Intendanten.

(Foto: Chiara Puzzo/dpa)

ARD-Hierarchen versprechen Aufklärung im Fall Wedel: Ergebnisse der Untersuchung in allen Sendern sollen in wenigen Wochen vorliegen. Programmchef Herres appelliert an die Kreativen, Missstände zu benennen.

Die ARD hat nach den Anschuldigungen gegen Regisseur Dieter Wedel bislang keine Hinweise auf weitere Verdachtsfälle von sexuellen Übergriffen bei Fernsehproduktionen. Das sagte der ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm nach einer Sitzung der Intendanten in München. Derzeit prüfen alle ARD-Sender und -Produktionstöchter die Akten sämtlicher von Wedel gedrehten Filme auf Unregelmäßigkeiten. "Die Untersuchung läuft", sagte Programmdirektor Volker Herres. Man führe darüber hinaus Gespräche mit Verantwortlichen aus der Vergangenheit, die Aufklärung bringen sollen, nicht nur zum Fall Wedel. "Aufarbeitung ist nicht nur ein Thema für früher, sondern hängt unmittelbar damit zusammen, welchen Respekt man den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern heute entgegenbringt, vor allem den Betroffenen", sagte Wilhelm. Er rechne "in einigen Wochen" mit einem abschließenden Ergebnis, das die ARD dann öffentlich machen will.

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