bedeckt München 30°

Studie: Kinderwerte-Monitor:Geld und Stars? Uns doch egal!

Von Werteverfall keine Spur: Eine Umfrage unter Kindern von sechs bis 14 Jahren zeigt, dass Jugendliche in ihrer Wertorientierung Idealisten sind. Die Ergebnisse

Bildern.

6 Bilder

Themendienst Essen & Trinken: Rezepte fuer die ganze Familie

Quelle: dapd

1 / 6

Von Werteverfall keine Spur: Eine Umfrage von UNICEF und der Kinderzeitschrift "Geolino" zeigt, dass Kinder in ihrer Wertorientierung Idealisten sind. Die Ergebnisse in Bildern.

Geld und Glaube sind Kindern ziemlich egal, Freunde und Familie dagegen umso bedeutender. Auch Geborgenheit und Vertrauen findet der Nachwuchs "total wichtig", fanden das Kinderhilfswerk UNICEF und die Kinderzeitschrift Geolino in einer repräsentativen Umfrage zu Kinderwerten in Deutschland heraus. Für die Umfrage haben Marktforscher im August und September rund 1500 Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren interviewt.

Tafel

Quelle: iStockphoto

2 / 6

Im Zeitalter von Pisa-Studien hält die Hälfte der befragten Schüler Bildung für sehr wichtig. Die Umfrage zeige, dass Kinder weder eine "soziale Vereisung" noch einen Werteverfall zeigten, sagte der Sozialwissenschaftler Hans Bertram von der Berliner Humboldt-Universität. Kinder hätten sogar eine sehr ausgeprägte Werteorientierung.

Schlaumeier

Quelle: iStockphoto

3 / 6

Etwas wichtiger geworden sind Kindern neben Respekt auch Gerechtigkeit, Hilfsbereitschaft, Pflichtbewusstsein und gute Manieren. Ganz am Ende der Liste sortieren sie weiterhin Geld, Besitz, Ordnung, aber auch das Stichwort Glaube ein.

Familie

Quelle: iStockphoto

4 / 6

Das Wichtigste im Leben von Kindern sind eindeutig Mama und Papa. Viele verbinden ihr Zuhause mit Geborgenheit und wünschen sich so viel Zeit wie möglich mit beiden Eltern.

Mutter

Quelle: iStockphoto

5 / 6

Noch immer sind es nach der Umfrage die Mütter, die trotz Berufstätigkeit am meisten Zeit mit ihren Kindern verbringen - auch am Wochenende. Die meisten Kinder fanden es trotz Hektik und Zeitnot in Ordnung, dass auch ihre Mütter arbeiten gehen. Sie begrüßten dabei vor allem die größere finanzielle Sicherheit. Dieser Realismus im Alltag sei typisch für die jüngste Generation, folgerte UNICEF-Geschäftsführer Christian Schneider. Bei ihrer Werteorientierung seien Kinder dagegen Idealisten.

Familie Elterngeld Vätermonate

Quelle: SZ

6 / 6

Ihren Eltern trauen Kinder am ehesten zu, Werte zu vermitteln. Gut im Rennen liegen in dieser Frage außerdem Verwandte wie die Großeltern und Lehrer. Wenig Zutrauen haben Kinder bei dieser Frage zu Stars, der Kirche - und am allerwenigsten zu Politikern.

© sueddeutsche.de/afp/holl/bre/bön
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB