King of Tokyo statt Kniffel

Drei Dreier und ein Sechser-Pasch. Keine schlechte Ausbeute für einen Kniffelwurf. Aber irgendwie wirken das Augenzählen und der Becher aus Leder doch recht angestaubt.

Vor allem, wenn man stattdessen sein eigenes Monster zum König von Tokio krönen kann. Das Würfelspiel King of Tokyo von Richard Garfield basiert auf dem Kniffel-Prinzip, doch statt möglichst viele gleiche Augenpaare zu erzielen, stehen die Seiten des Würfels für verschiedene Aktionen: Das Monster kann ins Herz von Tokyo vordringen, sich heilen, seine Gegner angreifen oder Ruhmespunkte sammeln. Wer zuerst 20 Punkte erreicht oder alle anderen Monster ausknockt, hat gewonnen.

Mit King of New York ist die Fortsetzung des erfolgreichen Würfelspiels erschienen. Die Spielmechanik wurde leicht verändert, um auch Manhattan, Brooklyn und die Bronx in Schutt und Asche legen zu können.

28. Mai 2015, 12:242015-05-28 12:24:04 © Süddeutsche.de/leja/rus