Hamburg:Lindenberg-Biograf: Panikrocker starb fast am Alkohol

Hamburg (dpa) - Udo Lindenberg (72) wäre im Jahr 2000 fast an einer Alkoholvergiftung gestorben - so steht es in einer neuen Biografie des Autors Thomas Hüetlin, an der der Panikrocker mitgewirkt hat. Nach dem Abschlusskonzert der Tournee mit der Initiative "Rock gegen rechte Gewalt" durch den Osten Deutschlands lieferte sich Lindenberg demnach selbst ins Krankenhaus ein, laut seinem Biografen hatte er 4,7 Promille.

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Hamburg (dpa) - Udo Lindenberg (72) wäre im Jahr 2000 fast an einer Alkoholvergiftung gestorben - so steht es in einer neuen Biografie des Autors Thomas Hüetlin, an der der Panikrocker mitgewirkt hat. Nach dem Abschlusskonzert der Tournee mit der Initiative „Rock gegen rechte Gewalt“ durch den Osten Deutschlands lieferte sich Lindenberg demnach selbst ins Krankenhaus ein, laut seinem Biografen hatte er 4,7 Promille.

„Eigentlich eine tödliche Dosis. Aber die Ärzte und Tine Acke, seit Mitte der Neunzigerjahre seine Freundin, retteten sein Leben“, schreibt Hüetlin, dessen Biografie über Lindenberg am 4. Oktober im Verlag Kiepenheuer & Witsch erscheint, und aus der das „Zeit-Magazin“ vorab zwei Kapitel veröffentlicht.

„Was Udo auf dieser Tournee an Alkohol in sich hineinschüttete, bildete selbst für einen Menschen seiner Konsumgewohnheiten einen neuen Höhepunkt“, schreibt Hüetlin. Manchmal hätten Doppelgänger auf der Bühne gestanden. Außerdem habe Lindenberg zeitweise eine kugelsichere Weste getragen, weil er Morddrohungen erhalten habe.

Nach Verlagsangaben basiert das Buch „Udo“ auf Lindenbergs Erinnerungen, auf Berichten von Wegbegleitern und Mitgliedern des Panikorchesters. Lindenberg steuerte Illustrationen bei. „Thomas Hüetlin hat mein Leben aufgeschrieben wie einen langen Song von mir. Meine definitive Biografie. Mein Ding“, wird Lindenberg zitiert.

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