bedeckt München
vgwortpixel

Rückkehr in den Heimatort:Endlich nach Hause

Rueckkehr in die Heimat

Stephanie Auras kam nach 14 Jahren nach Finsterwalde zurück. Hier steht sie in der Cocktailbar ihrer Mutter.

(Foto: Carsten Koall/www.carstenkoall.c)

Junge Leute zieht es aus der Provinz nach Berlin, München oder gleich New York. Doch immer häufiger keimt nach einigen Jahren die Sehnsucht und sie wollen nur noch eines: Wieder heim.

Noch bis vor zwei Jahren drehte sich das Kleinstadtgespräch in Finsterwalde, Brandenburg, hauptsächlich um das Sängerfest, das im August alle zwei Jahre gefeiert wurde und für das es wieder keine Fremdenzimmer mehr gab. Man sorgte sich wie überall, wo es ländlich wird, um die Zahl der Einwohner, die schrumpfte, und den Leerstand, der wuchs, und freute sich umso mehr über den Nachwuchs, den zumindest der Tierpark Finsterwalde meldete: Mufti, ein Weißhandgibbon, der jetzt im Affengehege gleich am Eingang seine Turnkünste darbot. Dann tauchten plötzlich Autos mit fremden Kennzeichen in den Straßen auf.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Teaser image
Corona-Krise
Die Hilflosigkeit der USA ist verstörend
Teaser image
Psychologie
Kann man Selbstdisziplin lernen?
Teaser image
Coronavirus
Krankheit Angst
Teaser image
Schlagfertigkeit im Gespräch
"Entscheidend ist nicht, originell zu kontern, sondern überhaupt zu kontern"
Teaser image
Narzissmus
"Er dressierte mich wie einen Hund"
Zur SZ-Startseite