Hanging Gardens, Bali

Wenn Bali die Insel der Götter ist, dann muss das ihre Badewanne sein: An der Kante, so scheint es, hört die Welt auf - oder fängt dort das Paradies an? In den beiden elliptisch geformten Becken, die zum Hanging Gardens Hotel & Resort im balinesischen Ubud gehören, lässt es sich doch aushalten: Der auf zwei Ebenen angeordnete Pool ist stets mit wohltemperiertem Wasser gefüllt, und wer ans vermeintliche Ende der Welt schwimmt und über den Rand hinausschaut, blickt auf die steil abfallenden Reis-Terrassen Ubuds.

Die Stadt mit 30.000 Einwohnern gilt als kulturelles Zentrum der Insel und liegt etwa 30 Kilometer nördlich der Provinzhauptstadt Denpasar. Auf der gegenüberliegenden Seite des von Dschungel bedeckten Tals steht in Sichtweite der Badenden ein antiker Hindu-Tempel, und am Beckenrand sind garantiert immer ein paar bequeme Liegestühle mit flauschigen Handtüchern frei. Neben den beiden Gemeinschafts-Schwimmbecken für alle Gäste des Resorts verfügt jede der 38 balinesischen Luxushütten, die auf Holzpfählen ruhen und sich an die natürlichen Kurven der Landschaft anschmiegen, über einen eigenen kleinen göttlichen Pool - da fehlen nur noch Nektar und Ambrosia. cgn

Bild: Orient Express 21. Juli 2010, 10:362010-07-21 10:36:05 © SZ vom 21.07.2010/che