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Kollektives Tagebuch:Wie sieht Ihr Lockdown-Alltag aus?

Coronavirus - Leipzig

Viel zu Hause - wie kommen Sie klar?

(Foto: dpa)

Wie geht es Ihnen mit Home-Office, Homeschooling - oder damit, dass das alles gar nicht geht? Schreiben Sie ins kollektive Tagebuch der Krise.

Von Sabrina Ebitsch

Nach einem Jahr Corona sind wir alle pandemieerfahren. Aber die Sorgen, Belastungen, Nöte sind kaum kleiner geworden. Die Hoffnung hoffentlich auch nicht. Tatsächlich sind die sinkenden Infektionszahlen, die wenn auch schleppend beginnenden Impfungen Anlass zur Zuversicht. Gleichzeitig leiden viele Menschen im sich in die Länge ziehenden Lockdown unter Einsamkeit, Mehrfachbelastung im Familienalltag oder Angst vor Ansteckung, wenn ein Einigeln zu Hause gar nicht möglich ist.

Seit Beginn der Krise fragen wir Sie, wie es Ihnen mit Corona geht, wie Sie mit den Auswirkungen der Pandemie zurechtkommen. Seitdem schreiben wir gemeinsam am kollektiven Tagebuch und Tausende Leserinnen und Leser haben Beiträge geschickt, etwa zwei Millionen Mal haben uns Teilnehmende über dieses Stimmungsbarometer mitgeteilt, wie sie sich fühlen. Zuletzt, verständlicherweise, scheint sich die Stimmung mehr und mehr einzutrüben.

Nicht nur wurden Maßnahmen wieder und wieder verschärft und ein Ende ist ungewiss. Bei vielen ist die Belastungsgrenze nach einem pandemischen Jahr längst erreicht - oder überschritten. Home-Office kann eine Belastung sein, eine Erleichterung - oder ein Ding der Unmöglichkeit. Neben der Videokonferenz die Kinder bespaßen oder beschulen? Nur noch am Abend arbeiten? Die ganze Home-Office-Debatte nicht nachvollziehen können, weil das als Krankenpfleger oder U-Bahnfahrerin gar nicht möglich ist? Bei permanenter Angst vor Ansteckung?

Wie arbeiten Sie zurzeit - zu Hause oder auswärts? Und aus welchem Grund: weil Sie es so möchten, weil Sie müssen oder weil es in Ihrem Job nicht anders geht? Wie geht Ihr Arbeitgeber mit dem Thema um: Wird Home-Office gefordert und unterstützt oder erschwert oder gar blockiert? Arbeiten Sie zu Hause gleichzeitig mit Kindern? Erzählen Sie uns von Ihrer Arbeitssituation und wie es Ihnen damit geht. Und schreiben Sie gemeinsam mit uns das kollektive Tagebuch der Krise fort:

  • Sie können uns Ihre Geschichte auch per Whatsapp-Sprachnachricht schicken - oder auch ein Geräusch oder einen Klang, der dafür steht, mit einem kurzen Kommentar an die Nummer 0176-96501041.
  • Ein selbst gemachtes Foto oder ein selbst gemaltes Bild können Sie uns gern mailen an dierecherche@sz.de (wenn Sie und andere Abgebildete mit einer Veröffentlichung einverstanden sind).
  • Vielleicht haben Sie auch Lust, ein kleines Video zu drehen - speziell zu der Frage, wie Ihr Corona-Alltag mit Kindern aussieht, wie Sie den Spagat zwischen Job und Matheunterricht, zwischen Termindruck vom Chef und schreienden Kleinkindern hinbekommen - dann mailen Sie uns an video@sz.de.

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