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Gesammelte Texte von Wolfgang Welt:Gerade mal fünf Jahre tot, schon kommt der Ruhm

Man hat ihn den Stammvater der Popliteratur genannt, aber gelernt hat sie nichts von ihm. 2016 ist Wolfgang Welt (hier etwa 1980) in Bochum gestorben.

(Foto: Andreas Böttcher)

Der Pate der Popliteratur, Wolfgang Welt, geht in den Kanon ein. Zwei neue und herrliche Bände mit gesammelten Texten handeln vom Glück und Unglück des Schreibens.

Von Willi Winkler

Er hätte auch einer wie Rolf Dieter Brinkmann werden können, der frühe, versteht sich, der mit dem Buch als Waffe. Zum späten von "Rom, Blicke" fehlte ihm der Hass auf alle und alles, denn Wolfgang Welt war der sanftmütigste Mensch. Das Unglück, das ihn so großzügig traf, schien ihm nur wenig anzuhaben. "Meine Mutter kommt mit der übriggebliebenen Niere gut zurecht", meldete er einmal raspelkurz auf einer Karte, "während es mich diesmal schizomäßig nicht ganz so schlimm erwischt hat."

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