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"Time to Close Your Eyes" in Bochum:Augen zu

Time to Close Your Eyes

"Wie wenn man sich verliebt": Juliane Fisch referierte über das Glück kurz vor dem Exitus.

(Foto: Thomas Aurin)

"Glaubt bloß nicht, dass das Licht die ganze Zeit an bleibt!": Eine Stückeentwicklung am Schauspielhaus Bochum zum Thema Schlaf und Tod.

Tragisch ist der Tod nicht. Tragisch ist bekanntlich die Kreuzung zweier Notwendigkeiten, aber das Bedürfnis, den Tod und das Sterben mit möglichst schweren, "dramatischen" Begriffen aufzuladen, zeigt immerhin, wie ernst der Mensch die unausweichliche Tatsache nimmt, die sein Leben beendet. Und schon immer genommen hat. Höchste Zeit also für eine "Stückentwicklung" zum Thema Sterben, das man in Bochum gewissermaßen auf dem Umweg über den Schlaf, des Todes kleinen Bruder, avisiert. Der Bochumer Intendant Olaf Kröck und seine Dramaturgin Monika Gies-Hasmann erzählen, sie seien über die Verse eines Kinderliedes auf diese Themenkopplung gestoßen: "Morgen früh, wenn Gott will, wirst du wieder geweckt."

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