Soziologe Dynamisch, jung, en marche!

Dieter Rucht, Soziologe, hat am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) gearbeitet, breit über soziale Bewegungen publiziert und ist Vorstandsvorsitzender des Vereins für Protest- und Bewegungsforschung.

(Foto: Sophia Kembowski/dpa)

Warum sprechen so viele Politiker von einer "Bewegung" und nicht mehr von einer Partei? Fragen an Dieter Rucht.

Interview von Johan Schloemann

Was eint Emmanuel Macron, Sebastian Kurz und Donald Trump? Alle drei nennen ihre siegreichen Parteien eine Bewegung. Warum? Klingt das attraktiver? Was unterscheidet eine Bewegung von einer Partei? Und ist das alles am Ende nur Etikettenschwindel? Fragen an den Soziologen Dieter Rucht, pünktlich zur konstituierenden Sitzung des neuen Bundestags an diesem Dienstag.

SZ: Politiker, die in jüngster Zeit Erfolge feierten, sprechen gerne von einer "Bewegung" und nicht mehr von einer Partei - das gilt für Emmanuel Macron, Sebastian Kurz mit ...