Seth MacFarlane im SZ-Gespräch "Denken Sie an Monty Python"

Seth MacFarlane bei der Premiere von "A Million Ways to Die in the West" in Los Angeles am 15. Mai.

(Foto: REUTERS)

Nach dem perversen Plüschbären "Ted" nimmt sich US-Comedy-Star Seth MacFarlane in seinem zweiten Kinofilm den Wilden Westen vor. Mit der SZ spricht er über Vorbilder, unehrliche Kritiker - und Otto Waalkes.

Comedy-Guru Seth MacFarlane, der als Erfinder von Zeichentrick-Sitcoms wie Family Guy berühmt wurde und vor zwei Jahren mit der Komödie "Ted" über einen perversen Plüschbären auch im Kino debütierte, hat seinen zweiten Spielfilm gedreht: "A Million Ways to Die in the West" ist eine schräge Western-Parodie. In den Hauptrollen: Charlize Theron, Liam Neeson - und MacFarlane selbst.

Im SZ-Interview erzählt MacFarlane, welche Comedy-Vorbilder ihn beeinflusst haben - unter anderem: Otto Waalkes. "Ich war mal auf Schüleraustausch in Rheine. Da war dieser Kerl, den alle geliebt haben. Otto Waalkes. Auf einem meiner iPods habe ich noch den Soundtrack von seinem Film "Otto, der Außerfriesische".

Seinen deftigen, körperbetonten Humor verteidigt MacFarlane energisch gegen alle Kritiker: "Denken Sie an Monty Python, an Filme wie 'Der Sinn des Lebens'. Da gibt es Witze über den Katholizismus, die Politik, das Militär, und dann kommt ein Fettsack, der minutenlang kotzt, und ein anderer Typ singt ein Lied über Penisse. Die von Monty Python haben es besser als jeder andere gemacht, aber ich würde behaupten, dass wir die gleiche Philosophie vertreten."

Inzwischen hat er die Theorie, dass die meisten Kritiker seine Filme und Serien eigentlich lieben - sich aber nicht trauen, das auch öffentlich zuzugeben: "Ich habe mal einen Verriss von einem Typen gelesen, der später auf einer Party zu mir ankam - und meine Show zitierte! Jesus, habe ich gesagt, wenn ihr Kerle in Wahrheit lacht, warum könnt ihr das dann nicht zugeben?"

Das vollständige Interview lesen Sie in der Samstagsausgabe der Süddeutschen Zeitung oder auf dem iPad.

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