Harvey Keitel gilt als einer der berühmtesten Vertreter des "Method Acting", bei dem sich Schauspieler eigene Gefühle und Erlebnisse ins Gedächtnis rufen. Keitel studiert bei Koryphäen wie Lee Strasberg und Stella Adler.

Dabei hat er nicht die besten Vorraussetzungen für eine Hollywood-Karriere. 1939 in New York geboren, stammt Keitel aus einer ärmlichen Familie: Als Kind jüdischer Emigranten wächst er als eines von drei Kindern in Brooklyn auf. Der Vater schuftet als Näher in einer Fabrik, die Mutter arbeitet als Serviererin. Das Geld ist knapp.

Harvey Keitel in "Willkommen in Los Angeles" (1976) von Alan Rudolph.

Bild: Imago Stock&People 13. Mai 2014, 08:372014-05-13 08:37:55 © SZ.de/jobr