Kae Tempest in Berlin:Ein freier Raum

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Kae Tempest in Berlin: Outete sich 2020 als non-binär: Kae Tempest, hier bei einem Konzert in New York.

Outete sich 2020 als non-binär: Kae Tempest, hier bei einem Konzert in New York.

(Foto: Rodion Prohorenko/Getty Images via AFP)

Synthie-Pop gegen die binäre Ordnung: Kae Tempest feiert im Berliner Admiralspalast fluide Daseinsweisen.

Von Carlotta Wald

Schwarze Bühne, schwarzes Hemd, schwarze Hose, schwarze Sneaker. Kae Tempest tritt an diesem kalten Novemberabend in Berlin vor das Publikum, das neue Album "The Line is a Curve" im Gepäck, und ist ohne ein einziges Wort gesagt zu haben, schon zu Hause. Optisch. Aber auch mental. "Berlin is a special one", sagt Tempest, grinst und rasiert direkt, von null auf hundert, ohne groß nachdenken zu müssen und verlässlich pointiert: "In diesem Album geht es um Körper, eure Körper, meinen Körper, alle Körper. Also lasst uns etwas schaffen, das größer ist als der einzelne Körper, lasst uns ein Körper werden."

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