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María Cecilia Barbetta:Die Madonna von Ballester

In ihrem neuen Roman kehrt María Cecilia Barbetta in ihre Geburtsstadt zurück. Die Zeit ihrer Kindheit war für das Land eine Schreckenszeit. Hier eine Wandmalerei in Buenos Aires zur Erinnerung an die Jahre der Diktatur von 1976 bis 1983.

(Foto: imago stock&people)

Zu Recht auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis: María Cecilia Barbetta erzählt in "Nachtleuchten" von der Militärdiktatur in Argentinien - mit den Mitteln von Borges und Cortázar.

Von Volker Breidecker

Mit dem Büchner-Preis an die gebürtige Ungarin Terézia Mora, dem Bachmann-Preis an die in Wien lebende Ukrainerin Tanja Maljartschuk und der längst vollendeten literarischen Einbürgerung von Autoren wie Olga Grjasnowa, Nino Haratischwili, Yoko Tawada, Abbas Khider oder Ilija Trojanow sollte das alberne Label "Migrantenliteratur" eigentlich aus der Welt sein. Wenn es dennoch weiter herumspukt, so könnte dies daran liegen, dass der Betrieb der Realität eines Einwanderungslands noch immer hinterherhinkt.

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