Meinungsbildung:Kriegt euch ein

Lesezeit: 5 min

Meinungsbildung: Illustration: Stefan Dimitrov

Illustration: Stefan Dimitrov

Gab es je so viele Manifeste, offene Briefe und Unterschriftenlisten von Empörten und Besorgten? Das könnte sich noch totlaufen.

Von Joachim Käppner

Im militärischen Sprachgebrauch würde man sagen, dass die Autorinnen und Autoren des Manifests "Wissenschaftsfreiheit" den Einsatz der schweren Artillerie gewählt haben. Liest man es, entsteht der Eindruck, die Freiheit von Lehre und Forschung sei aufs Höchste bedroht: Beklagt wird der Versuch, "Forschung und Lehre weltanschaulich zu normieren und politisch zu instrumentalisieren. Wer nicht mitspielt, muss damit rechnen, diskreditiert zu werden. Auf diese Weise wird ein Konformitätsdruck erzeugt, der immer häufiger dazu führt, wissenschaftliche Debatten im Keim zu ersticken."

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Urlaub in Italien
Die unbekannte Seite des Gardasees
Happy woman inhaling at home; Nagomi
Psychologie
"Es gehört dazu, die eigene Unzulänglichkeit akzeptieren zu können"
Serie "How I Met Your Father"
Möglicherweise legendär
"Die Ärzte"
"Ach, Randale. Nee, keine Ahnung"
nora tschirner
Kino
»Meine Depression war eine gesunde Reaktion auf ein krankes System«
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB