Léa Seydoux als Bond-GirlEverybody's Darling

Sie wurde von der Indie-Schönheit zur Französin vom Dienst in Hollywood. Ihren größten Erfolg feierte Léa Seydoux aber als Lesbe mit blauen Haaren. Jetzt ist sie das neue Bond-Girl.

Von Kathleen Hildebrand

James Bond: Spectre

Madeleine Swann. Was für ein Name für ein Bond-Girl. Und Léa Seydoux. Was für eine perfekte Besetzung für diesen Namen. In Marcel Prousts "Suche nach der verlorenen Zeit" heißt einer der Helden Swann. Und der Erzähler erinnert sich beim Eintunken eines Gebäckteilchens namens Madeleine an seine Kindheit. "Ja", sagt Seydoux im Interview mit dem Guardian, "es geht in Spectre um Erinnerung. Bonds Vergangenheit kommt ans Licht. Sie ist die Madeleine, die die Erinnerung zurückholt."

Klar, dass diese Rolle eine so archetypische Französin spielen muss wie Léa Hélène Seydoux-Fornier de Clausonne, geboren 1985 in Paris, Enkelin und Großnichte zweier Kino-Magnaten (die stets beteuert, keine Art von familiärer Hilfe bei ihrer Schauspielkarriere bekommen zu haben) und Liebling des französischen wie mittlerweile auch des internationalen Kinos.

Bild: picture alliance / dpa 2. November 2015, 16:352015-11-02 16:35:52 © SZ.de/jobr/dd