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Kunst - Ahrenshoop:Vorbesichtigung zur Ahrenshooper Kunstauktion

Ahrenshoop (dpa/mv) - Die 45. Ahrenshooper Kunstauktion am 3. August wirft ihre Schatten voraus. Im Kunstkaten sowie in der Strandhalle sind noch bis zum Versteigerungstermin die Werke zu besichtigen, sagte Auktionator Robert Dämmig. Die Schau biete die einmalige Gelegenheit, in hoher Konzentration und Qualität Werke von rund 100 Künstlern der Ostsee-Künstlerkolonien Ahrenshoop, Schwaan, Hiddensee, Usedom und Nidden zu sehen. Darüber hinaus würden Werke von Kunstschaffenden der Nachkoloniezeit gezeigt, die der landschaftlichen Faszination der Region Ausdruck geben oder sich von ihr inspirieren ließen.

Dämmig bezeichnete die Vorbesichtigung deshalb als eine Art "Museum auf Zeit". Insgesamt stehen 174 Werke zum Verkauf an, 100 in der sogenannten Hauptauktion, 64 im "Kleinen Kabinett" sowie 10 Plakate.

So seien neben Arbeiten des ausgehenden 19. Jahrhunderts auch Kunstwerke späterer Generationen bis hin zur zeitgenössischen Kunst zu sehen und später zu ersteigern. Mit dabei seien Schlüsselwerke der Künstler wie Rudolf Bartels (Schwaan), Paul Müller Kaempff, Elisabeth von Eicken (beide Ahrenshoop) oder Otto Niemeyer Holstein (Usedom).

Die Auktion lenke auch den Blick auf die aktuell laufenden Feierlichkeiten zu 100 Jahre Bauhaus, erklärte Dämmig. Peter Keler (1898-1982), der Anfang der 1920er Jahre die sogenannte Bauhauswiege schuf, hatte sich in den 1960er Jahren ein Haus auf dem Darß gebaut. Aus seinem Spätwerk seien zwei beeindruckende Ölbilder in Ahrenshoop zu sehen und zu ersteigern.