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König Ludwig II. und die Architektur:Vom Traumschloss zur Berghütte

Linderhof

Zur Anlage von Linderhof gehört nicht nur das Schlösschen, sondern auch der Maurische Kiosk, den Ludwig auf der Weltausstellung gekauft hat.

(Foto: Ulrike Myrzik/Myrzik und Jarisch.)

Das Münchner Architekturmuseum zeigt die erstaunliche Vielfalt der Bauten, die unter König Ludwig II. entstanden sind. Dabei werden zum ersten Mal auch die Industriebauten unter die Lupe genommen.

Von Gottfried Knapp

Was hat das Wasserleitungssystem von München mit dem Parkring von Würzburg, dem Rathaus von Kaufbeuren, dem Münchner Löwenbräukeller oder dem Festspielhaus von Bayreuth zu tun? Und was die technisch kühnen ersten Stahlfachwerkbrücken mit der neuromanisch pompösen St.-Anna-Kirche im Münchner Lehel oder den lichtdurchfluteten Fabriken des Augsburger Textilviertels? All diese bis heute erhaltenen Bauten wurden zwischen 1864 und 1886 in Bayern errichtet, also exakt in den 22 Jahren, in denen Ludwig II., der Mann, den die Nachwelt zu einer tragisch umwölkten Filmfigur verunklärt hat, König in Bayern war.

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