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"Kapital und Ressentiment":Eine Schlinge um den Hals der Demokratie

Facebook Debuts As Public Company With Initial Public Offering On NASDAQ Exchange

Das Geschäftsmodell, schreibt Joseph Vogl, ist eine "Mixtur aus rechnender Vernunft und toxischen Empfindungen": Ein Finanzreporter kommentiert das Börsen-Debüt von Facebook im Jahr 2012.

(Foto: Spencer Platt/AFP)

Joseph Vogl erklärt, wie das Bündnis von Finanzmarkt und Internetfirmen die Gesellschaft bedroht. Und macht eine düstere Prophezeiung.

Von Johan Schloemann

Der Berliner Germanist Joseph Vogl ist durch den Schock der Finanz- und Euro-Krise in den vergangenen zehn Jahren zum Theorie-Star geworden. Er interessierte sich schon länger für das Verhältnis von Ökonomie und Literatur, aber seit dem Erfolg seines Buches "Das Gespenst des Kapitals" im Jahr 2010 - einer meisterhaften Analyse der immer weiter gewachsenen Fiktionalität moderner Geldgeschäfte - hat sich Joseph Vogls Rolle verändert: von einem diskurskritischen Literaturwissenschaftler zum prominenten Kapitalismuskritiker.

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