"Gefühlte Wahrheiten" von Jochen Distelmeyer:Erkenntnisse für die von der Liebe Zerstörten

Lesezeit: 4 min

"Gefühlte Wahrheiten" von Jochen Distelmeyer: "Ich wollt' niemandem was Böses und komm' mir vor wie'n Eremit": Jochen Distelmeyer.

"Ich wollt' niemandem was Böses und komm' mir vor wie'n Eremit": Jochen Distelmeyer.

(Foto: Sven-Sindt)

Jochen Distelmeyer, der große, asymmetrisch frisierte Zeusvater des poesiepolitischen Songs, hat nach 13 Jahren wieder ein Album mit neuen, eigenen Stücken. Ein Ereignis.

Von Joachim Hentschel

"Lass uns nicht von Sex reden", sang Jochen Distelmeyer im Jahr 1991, "ich weiß gar nicht, wie das gehen soll: sich vereinigen." Distelmeyer, seinerzeit 24, ein zerzauster junger Beat-Dichter mit elektrisch verstärkter Gitarre und strengen Augen, hatte der Zivildienst von Ostwestfalen nach Hamburg verschlagen, wo er Sänger der Gruppe Blumfeld geworden war. Wer ihm zuhörte, erlebte live mit, wie wieder einmal eine völlig neue Sprache für den Rock'n'Roll geboren wurde, und es war unsagbar aufregend.

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