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Interview:"Der Film schaut mich an"

Maren Ade

Während der großen Premiere in Cannes machte sich Maren Ade Notizen zur Tonqualität.

(Foto: Iris Janke/NFP)

Die Regisseurin Maren Ade über ihre gefeierte Komödie "Toni Erdmann", ihre Kleiderpanik in Cannes und das surreale Gefühl, den eigenen Film im Kino zu sehen.

Interview von Tobias Kniebe

In den Tagen ihres Triumphs von Cannes, als "Toni Erdmann" die höchste je vergebene Wertung der Kritiker bekam, wirkte Maren Ade auf fast unheimliche Weise normal. Leicht unausgeschlafen, heiser vom vielen Reden, und die ganze Umgebung - allen voran sich selbst - mit leiser Ironie betrachtend. Schon da konnte man ihre Entschlossenheit spüren, jeglichen Anflug von Hybris zu bekämpfen, und in diesem interessanten Modus ist sie auch noch vier Wochen später in München, bei einem ruhigeren Gespräch.

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