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Femizide:Getötet für die maximale Macht

Femizid: Proteste in London nach dem Tod von Sarah Everard

Nach dem Tod von Sarah Everard kam es in London zu Protesten. Und dann wurde viel über Polizeigewalt geredet.

(Foto: DANIEL LEAL-OLIVAS/AFP)

Frauen werden umgebracht, weil sie Frauen sind. Warum fällt es so schwer, das auch nur einzuräumen?

Von Susan Vahabzadeh

Am Wochenende ist die Türkei aus der Istanbul-Konvention ausgetreten. Dieser Vertrag heißt eigentlich "Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt", ist 2011 unterzeichnet worden und hat seither die Welt nicht verändert. Er ist eher ein symbolisches Bekenntnis, und auch der Austritt hat Symbolcharakter. Der New York Times zufolge drängten rechte und religiöse Anhänger Präsident Recep Tayyip Erdoğan zum Austritt: Die Konvention ermutige zur Scheidung. 2019 sind 400 Frauen in der Türkei infolge häuslicher Gewalt gestorben. Wer hat eigentlich ein Interesse daran, dass das im nächsten Jahr wieder so ist? Warum wollen rechte und religiöse Gruppen Gewalt gegen Frauen unter den Teppich kehren?

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