Kooperation von Berliner Ensemble und Komischer OperTechnisch ein Meisterwerk

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Nur die Schauspieler in "Felix`s Room" sind echt, der Rest der Bühne wird durch 3-D-Scans imaginiert.
Nur die Schauspieler in "Felix`s Room" sind echt, der Rest der Bühne wird durch 3-D-Scans imaginiert. Moritz Haase

Mit "Felix's Room" bringt das Berliner Ensemble erstmals 3-D-Scans auf die Theaterbühne.

Von Egbert Tholl

Felix Ganz war ein bedeutender Mann. In Mainz führte er das Teppichgeschäft der Familie, ein international tätiges Imperium, er war hessischer Hoflieferant vor dem Ersten Weltkrieg. Danach blieb er ein findiger Kapitalist, unterhielt sehr gute Beziehungen zu großen Firmen in der Weimarer Republik, die sehr spezielle wirtschaftliche Interessen hatten. Er liebte zudem Musik, die Opern, die seine Tochter Olga auf großen Bühnen sang, er liebte Kunst, er gab auf dem Michelsberg in Mainz, wo er residierte, rauschende Bälle. Dann wurde er um alles gebracht, was er besaß, zusammen mit seiner Frau Erna in ein sogenanntes Judenhaus gesperrt, nach Theresienstadt verbracht, in Auschwitz ermordet.

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