Deutsche ErinnerungFür Shlomo Venezia

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Shlomo Venezia, 2008: In Auschwitz, als junger Mann, hatte er an den Krematorien zu arbeiten. Später, als Boutiquenbesitzer in Rom, am Trevi-Brunnen, war er stets freundlich zu den Touristen, die bei ihm ihre Krawatten kauften. Darunter waren viele Deutsche, und er verstand ja ihre Sprache.
Shlomo Venezia, 2008: In Auschwitz, als junger Mann, hatte er an den Krematorien zu arbeiten. Später, als Boutiquenbesitzer in Rom, am Trevi-Brunnen, war er stets freundlich zu den Touristen, die bei ihm ihre Krawatten kauften. Darunter waren viele Deutsche, und er verstand ja ihre Sprache. ©Effigie/Leemage/picture alliance

Auschwitz, Dresden - und der Ehrgeiz der neuen Revisionisten, die Geschichte umzuschreiben.

Gastbeitrag von Durs Grünbein

Die historischen Daten liegen so dicht beisammen, daß man kaum umhinkommt, sie aufeinander zu beziehen. Am 27. Januar 1945 befreiten Soldaten der Roten Armee das Arbeits- und Vernichtungslager Auschwitz. Zwei Soldaten, die einen Schlitten hinter sich herzogen, darauf ein Maschinengewehr, waren die ersten, die das Tor mit der Aufschrift "Arbeit macht frei" erreichten.

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