Luftangriffe auf Dresden - SZ.de

Luftangriffe auf Dresden

Luftangriffe auf Dresden

SZ PlusDeutsche Erinnerung
:Für Shlomo Venezia

Auschwitz, Dresden - und der Ehrgeiz der neuen Revisionisten, die Geschichte umzuschreiben.

Gastbeitrag von Durs Grünbein

Zweiter Weltkrieg
:Wie der Tod nach Dresden kam

In der Nacht vom 13. auf den 14. Februar 1945 bombardierten britische und US-Flugzeuge die sächsische Hauptstadt und zerstörten diese weitgehend. Historische Bilder.

Aus dem Archiv von SZ Photo

13. Februar 1945
:Die angeblich unschuldige Stadt

Dresden ist eine zauberhaft schöne Stadt, Dresden hat aber auch heftig einen an der Waffel. Das zeigt auch das Gedenken an die Zerstörung vor 72 Jahren. Dabei liegt im 13. Februar eine Chance.

Kommentar von Cornelius Pollmer

Skulptur vor der Frauenkirche
:Dresden setzt ein mutiges Zeichen

Die Bus-Skulptur vor der Frauenkirche ist ein brachialer Bruch mit der barocken Altstadt - und mit der Art, wie Dresden mit seiner Vergangenheit umgeht. Gut so. Es ist Zeit, sich der Realität zu stellen.

Kommentar von Antonie Rietzschel

Dresden
:Sächsische Justiz beendet jahrelange Posse um Nazigegner

Die Dresdner Staatsanwaltschaft steht im Verruf, linke Aktivisten einschüchtern zu wollen - auch wegen ihrer Bestrebungen, den Berliner Tim H. hinter Gitter zu bringen. Jetzt wurde er freigesprochen.

Aus dem Gericht von Antonie Rietzschel, Dresden

Dresden-Preis für Prinz Edward
:Der royale Versöhner

Der Herzog von Kent ist Cousin der Queen, Nachfahre eines griechischen Königs und russischer Zaren und überreicht Siegerpokale beim Tennisturnier von Wimbledon. Nun, 70 Jahre nach dem verheerenden britischen Bombardement, erhält Prinz Edward den Dresden-Preis - aus guten Gründen.

Von Oliver Das Gupta

Feuersturm in Dresden
:"Was ich sah, hat mich zum Psychopathen gemacht"

Der britische Soldat Victor Gregg war als Kriegsgefangener in Dresden als die Stadt bombardiert wurde. Seine Erlebnisse waren traumatisch. Erst jetzt kann er darüber sprechen.

Von Alexander Menden

Gauck zu Luftangriffen auf Dresden
:"Wir wissen, wer den Krieg begonnen hat"

Dresden gedenkt der Zerstörung der Stadt vor 70 Jahren: Bundespräsident Gauck warnt davor, die deutsche Kriegsschuld zu relativieren. Die islamfeindliche Pegida-Bewegung straft er mit Nichtbeachtung.

Gedenken an Luftangriffe
:Eine Stadt sucht Ruhe

Mit dem Gedenken an die Zerstörung der Stadt am 13. Februar 1945 steht Dresden ein weiterer Demotag bevor. Eigentlich wünschen sich die Menschen aber nur eines: die Rückkehr zur Normalität.

Von Cornelius Pollmer

Bombennacht vom 13. Februar 1945
:Zerstörung von Dresden rettete Michals Bruder das Leben

Für die Nazis musste Michal Salomonovič in einer Dresdner Munitionsfabrik schuften. Der ehemalige KZ-Häftling hat einen besonderen Blick an die Luftangriffe der Alliierten.

Von Oliver Das Gupta

Bombardierung von Dresden
:"Der Mythos entstand noch in den rauchenden Trümmern"

Eine Stadt in Flammen: Am 13. Februar 1945 bombardierten die Alliierten Dresden. Seitdem wird das Datum instrumentalisiert - erst von den Nazis, später von der DDR. Bis heute streitet die Stadt um die Erinnerung. Hilfe kommt aus Oldenburg.

Von Antonie Rietzschel

Protest gegen Neonazi-Aufmarsch
:Tausende gedenken mit Menschenkette der Bombardierung Dresdens

Zeichen gegen Rechts: Mit einer kilometerlangen Menschenkette haben die Dresdner gestern gegen Neonazismus demonstriert. Mit Blockaden verhinderten sie den Aufmarsch von bis zu 800 angereisten Rechtsextremen. Die Polizei verhinderte mit einem massiven Aufgebot Zusammenstöße.

Protest gegen Rechtsextremismus in Dresden
:Operation Willkür

In Dresden gehen zwei junge Frauen gegen Rechtsextremismus auf die Straße. Die eine wird danach vom Bundespräsidenten geehrt, die andere rechtskräftig verurteilt. Eine Geschichte über den Ruf nach mehr Zivilcourage - und das Risiko, dafür bestraft zu werden.

Von Cornelius Pollmer, Dresden

Sachsen
:Eklat im Dresdner Landtag

Während einer Schweigeminute für die Opfer der NS-Gewaltherrschaft verließen die NPD-Abgeordneten den Plenarsaal und kehrten erst danach wieder zurück. Bei einer anschließenden Debatte wurde dem NPD-Fraktionschef das Mikrofon abgeschaltet.

60. Jahrestag der Bombardierung Dresdens
:Weiße Rosen als Zeichen gegen Intoleranz und Rechtsextremismus

Mit Gedenkveranstaltungen haben die Dresdner an die Zerstörung ihrer Stadt vor 60 Jahren erinnert. Bundeskanzler Schröder warnte davor, die Geschichte umzudeuten. Auf den Aufmarsch von 4000 Rechtsextremisten reagierten zahlreiche Menschen mit stummen Protests.

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