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Beruf Übersetzer:Mein anderes Ich

Hinrich Schmidt-Henkel (links) und Frank Heibert.

(Foto: Gerald von Foris)

Die Übersetzer Frank Heibert und Hinrich Schmidt-Henkel über gefährliche Lektüren, kunstvoll zerknüllte Sätze und das Bedürfnis nach einem frischen Hemd.

Der Beruf des literarischen Übersetzers hat in den vergangenen Jahren eine enorme symbolische Aufwertung erfahren: Bei Amazon stehen die Namen der Übersetzer gleichberechtigt neben denen der Autoren, vor dem Gesetz sind sie seit langem als Urheber anerkannt. Aber werden sie auch besser bezahlt als früher? Und wie sieht der Alltag eines Übersetzers aus? Frank Heibert und Hinrich Schmidt-Henkel sind zwei der renommiertesten deutschen Übersetzer. Beide übersetzen aus mehreren Sprachen, deutsche Leser kennen Don DeLillo oder Richard Ford in Heiberts Sprache, Schmidt-Henkel hat Jon Fosse und Michel Houellebecq ins Deutsche übertragen. Er ist außerdem Vorsitzender des deutschen Übersetzerverbands. Zusammen übersetzen sie gelegentlich französische Literatur wie kürzlich Raymond Queneaus "Stilübungen". Die beiden sind seit vielen Jahren Lebensgefährten.

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