Berlin:Klaus Biesenbach wird Direktor der Neuen Nationalgalerie

Neue Nationalgalerie Berlin: Klaus Biesenbach

Klaus Biesenbach, 55, war bislang Direktor des Museum of Contemporary Art in Los Angeles.

(Foto: Mark Von Holden/dpa)

Der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz spricht von "einem absoluten Glücksfall für die Nationalgalerie, für Berlin, für die Kunst". Biesenbach ist unter anderem als Chefkurator des MoMA in New York bekannt geworden.

Mehrere große Museen in Berlin bekommen zum 1. Januar kommenden Jahres eine neue Leitung: Klaus Biesenbach wird Direktor der frisch sanierten Neuen Nationalgalerie und des noch entstehenden Museums des 20. Jahrhunderts nebenan. Das Kuratorenduo Sam Bardaouil und Till Fellrath übernimmt den Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart. Das teilte die Stiftung Preußischer Kulturbesitz am Freitag mit.

Biesenbach war zuvor unter anderem Chefkurator des Museum of Modern Art in New York. Derzeit arbeitet er als Direktor des Museum of Contemporary Art in Los Angeles.

Stiftungspräsident Hermann Parzinger sprach von "einem absoluten Glücksfall für die Nationalgalerie, für Berlin, für die Kunst". Biesenbach kehre damit in die Stadt zurück, in der er vor 30 Jahren seine Karriere im Kunstbetrieb begonnen habe. Damals war er daran beteiligt, die Kunst-Werke in der Auguststraße in Berlin-Mitte zu etablieren.

"Er ist eine erstklassige Wahl, um als neuer Direktor die Weichen für die frisch wiedereröffnete Neue Nationalgalerie und das neue Museum der Moderne Richtung Zukunft zu stellen", sagte Kulturstaatsministerin Monika Grütters.

Die beiden Neuen Leiter der Hamburger Bahnhofs, Sam Bardaouil und Till Fellrath, sind Gründer der Plattform Art Reoriented, sie arbeiten international - mit Projekten etwa in Südkorea, Doha oder Paris. Parzinger erklärte, das Duo werde Großes für die zeitgenössische Kunst in Berlin bewirken. Zu ihren Projekten gehört beispielsweise im kommenden Jahr der französische Pavillon bei der Biennale in Venedig.

© SZ/dpa/olkl
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