SZ-Werkstatt Österreich-Newsletter

Martin Langeder, 36, hackelt* seit 2016 als Redakteur bei der SZ. Er lebt sehr gerne in München, besonders mag er an der Stadt die Nähe zum Fuschlsee und Attersee im Salzkammergut. (*arbeitet)

(Foto: Sonja Marzoner)

Fast jeden Tag sind in der SZ spannende Geschichten aus und über Österreich zu lesen, die künftig im neuen SZ-Newsletter empfohlen werden.

Von Martin Langeder

Zwickeltag, Tixo oder Ribisel*: Manchmal rutscht mir eines dieser Wörter heraus. Denn auch wenn sich viele hochdeutsche Begriffe in meinem Sprachschatz festgesetzt haben, kann ich meine Herkunft im 13. Jahr in Deutschland nicht verleugnen. Warum auch? Ich schreibe ja bei der "nordwestlichsten Zeitung Österreichs", wie mein "Panorama"-Kollege Martin Zips die Süddeutsche Zeitung bezeichnet. Und ich bin bei Weitem nicht der einzige Österreicher bei der SZ. In der Redaktion arbeiten ein Dutzend Landsleute aus Wien, Kärnten, Oberösterreich und Niederösterreich. Dazu kommen unser Wien-Korrespondent Peter Münch und weitere deutsche Kollegen, die über Österreich berichten. Kein Wunder also, dass fast jeden Tag Geschichten zu Österreich in der Zeitung und auf SZ.de stehen.

Für alle, die sich für Politik, Kultur, Wirtschaft, Sport, Kulinarik und Gesellschaft in Österreich interessieren, starten wir nun einen Newsletter. Unter sz.de/oesterreich kann man ihn ab sofort kostenlos abonnieren.

Von nächsten Freitag an verschicken wir SZ-Österreicher dann einmal pro Woche unseren Brief zur Lage der Nation und empfehlen Österreich-Geschichten in der SZ. Newsletter-Abonnenten erwartet zudem die Rubrik "Mein Österreichisch", in der uns prominente Österreicher verraten, welches österreichische Wort sie besonders gerne benützen. Eine Kollegin hat mich nun darauf hingewiesen, dass es eigentlich "benutzen" heißen müsste. Aber ich lasse das mal so, weil bei der SZ ja Pluralismus herrscht. Und eine große Liebe zur Sprache, auch zur österreichischen.

*Brückentag, durchsichtiges Klebeband, Johannisbeere