Weitere Leserbriefe:Titel, Thesen und der Ernst des Lebens

Lesezeit: 1 min

Strom sollte jeder zum Leben haben, fordert ein SZ-Leser und spricht sich gegen Absperrungen aus. Aber auch die Anrede der Kunden bei der Bahn ist kritikwürdig.

"Herr/Frau/Kundschaft" vom 22. Juni:

Das Feld für Titelstolze

Die Bahn wird ihr Problem mit den Anreden der Kundschaft hoffentlich bald lösen - auch beim unsäglichen "Titel", den sie beim Online-Fahrkartenkauf anbietet. Denn es gibt in Deutschland keine Titel mehr. Professor ist eine Amtsbezeichnung und "Dr." ein akademischer Grad. Zu beiden besteht kein Recht auf Anrede. Warum die Bahn diese Bezeichnungen aufführt, erschließt sich wohl nur titelstolzen Menschen.

Günther Wyrwoll, Meckenheim

Männlein oder Weiblein

Angesichts des ausführlichen Artikels mit dem Titel "Herr/Frau/Kundschaft" habe ich beschlossen, mich ab sofort Dieter_Dietlinde Lehmann zu nennen. Auch ich weiß manchmal nicht mehr, wo mir der Kopf steht und ob ich Männlein oder Weiblein bin. Um mich aus diesem Dilemma zu befreien, habe ich obigen Beschluss gefasst. Meine Frau/Mann überlegt sich einen ähnlichen Schritt.

Dieter_Dietlinde Lehmann, Ursula_? Lehmann, Karlsfeld

Mehr Gerechtigkeit

Ich hätte mir gewünscht, dass die SZ das Thema "Gender Pay Gap" (gleicher Lohn für gleiche Arbeit) mit derselben Energie bespielt wie Diversität. Das würde Frauen (und Familien) wirklich helfen. Und die Gesellschaft wäre etwas gerechter.

Gisela Kranz, Oberschleißheim

"Wen kümmert's?" vom 13. Juli:

Weg mit der Stromsperre

Was der Autor nicht erwähnt hat: Etwa 600 000 Menschen haben derzeit keinen Strom, weil sie ihn nicht bezahlen können oder wollen. Wer kann sich ein Leben ohne Strom vorstellen? Es ist ein Leben unter dem Existenzminimum. Bevor weitere hinzukommen, die das Gas nicht mehr bezahlen können, ist zu fordern: Aufhören mit der unmenschlichen Stromsperre!

Ludger Elmer, Weichs

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