RS-Virus:"Ich hatte Angst, dass meine Tochter erstickt"

A clinic on Fond Du Lac reservation still tries to serve its community

Früh- und Neugeborene sind besonders gefährdet durch das RS-Virus.

(Foto: Star Tribune via Getty Images/Star Tribune via Getty Images)

Sie ringen in Todesangst um Luft: Immer mehr Kinder infizieren sich mit dem hochansteckenden Respiratorischen Synzytial-Virus. Manche Kliniken kommen bereits an ihre Belastungsgrenze. Was steckt hinter dem Virus - und warum grassiert die Krankheit gerade so unter Kindern?

Von Werner Bartens

Die Notrufe kommen von allen Seiten. "Ich hatte Angst, dass meine Tochter erstickt, so schlecht ging es ihr", sagt eine Mutter. "Er hat so kläglich geschaut und nach Luft gerungen, dann ist er blau geworden; so habe ich ihn noch nie gesehen", beschreibt ein Vater, wie es seinem einjährigen Sohn vor zwei Wochen ging, als er mit ihm in die Notaufnahme musste. Zwar ist Herbstzeit traditionell Erkältungszeit, doch die Kinderarztpraxen im ganzen Land melden übervolle Wartezimmer mit weinenden, röchelnden Kleinkindern, die ihren trockenen Reizhusten nicht loswerden. "So schlimm war es noch nie", sagt eine Kinderärztin aus der Nähe von Hannover. Und die Erzieherin in einer Kita berichtet: "Hier husten gerade alle."

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