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Grenzöffnungen:Reiseverbote helfen nicht gegen Corona

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Mehr als 130 Länder haben seit Ausbruch der Pandemie ihre Grenzen geschlossen. Doch die Maßnahmen sind aus wissenschaftlicher Sicht höchst fragwürdig.

(Foto: averie woodard/ unsplash)

Fast alle Staaten der Welt haben derzeit Einreisen beschränkt oder verboten. Die WHO aber rät ausdrücklich von Reisebeschränkungen ab, denn die Grenzschließungen haben für die Virus-Bekämpfung schlichtweg keinen Wert.

Von Christina Berndt und Markus Grill

Die Welt machte dicht. Um die eigenen Bürger vor dem Coronavirus zu schützen, haben mehr als 130 Länder seit Ausbruch der Pandemie ihre Grenzen geschlossen. Doch die Maßnahmen sind aus wissenschaftlicher Sicht höchst fragwürdig: Gegen die Ausbreitung des Virus nützen Reisebeschränkungen und Auflagen für den Grenzverkehr entgegen landläufiger Meinung kaum etwas - und noch dazu haben sie schwerwiegende Folgen. Reisebeschränkungen seien "üblicherweise nicht effektiv, um die Einfuhr von Infektionen zu verhindern", warnten Mitte April erst wieder ein Dutzend Wissenschaftler aus aller Welt in der Zeitschrift International Journal of Infectious Diseases. Man sollte sie schleunigst wieder aufheben.

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