Seine berühmteste Pose: 2004 zeigte Josef Ackermann das Victory-Zeichen  vor dem Beginn des Mannesmann-Prozesses im Düsseldorfer Landgericht. Das Image des rücksichtslosen Bankers ist er seitdem nie mehr ganz losgeworden. Er musste sich immer wieder mit Kritik auseinandersetzen, obwohl der Schweizer die Deutsche Bank international wettbewerbsfähig machte und einen Rekordgewinn nach dem nächsten verkündete. Entlassungen und auch sein vorgegebenes Ziel einer Eigenkapitalrendite von 25 Prozent verurteilten Experten und Politiker in den vergangenen Jahren immer wieder. Ackermann führt die Deutsche Bank seit neun Jahren. Als Sprecher des Vorstands folgte er 2002 auf  Rolf-E. Breuer, seit 2006 ist er Vorsitzender des Vorstands. Sein Vertrag läuft bis zur Hauptversammlung 2013, ob "Joe" ihn auch erfüllt, ist jedoch ungewiss.

Bild: Oliver Berg/dpa 12. Juli 2011, 10:262011-07-12 10:26:29 © sueddeutsche.de/lom/luk/aum