Pflege-Immobilien:Klare Regeln schaffen

Der Bedarf an Pflegeheimen in Deutschland wächst. Experten rechnen in den kommenden Jahren mit deutlich steigenden Investitionen. Der Neubau ist aber oft kompliziert, weil die gesetzlichen Anforderungen in den einzelnen Bundesländern so unterschiedlich sind.

Von Helga Einecke

Pflegeheime haben in Deutschland keinen guten Ruf. Aber sie werden gebraucht, künftig noch dringender als heute. Jan Linsen vom Immobiliendienstleister CBRE rechnet mit einem Bedarf von 620 000 Pflegeplätzen bis zum Jahr 2030. "Daraus ergibt sich ein Investitionsvolumen von 55 Milliarden Euro für Neubau und Ersatz", rechnet er vor. Man schätzt die Zahl der vorhandenen Pflegebetten auf knapp 900 000. "Das Angebot der Einrichtungen trifft oft nicht die Bedürfnisse", sagt Linsen zum Bestand. Für die privaten Betreiber und Bauherren erweise sich der deutsche Markt als stark fragmentiert, auch weil jedes Bundesland einen anderen rechtlichen Rahmen habe.

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