Geld kompakt Demokraten geben nach

Die Demokraten haben sich bei der Reform der Finanzmärkte offenbar auf eine Lockerung der umstrittenen Volcker-Regel eingelassen. Einem Dokument zufolge haben sich die Vertreter des US-Vermittlungsausschusses darauf geeinigt, dass Banken künftig bis zu zwei Prozent ihres Kernkapitals in Hedgefonds und Private-Equity-Firmen investieren dürfen.

Sie hätten fünf Jahre Zeit, die Anteile zu verkaufen, die diese Grenze überschreiten. Die ursprüngliche Volcker-Regel sah neben einem Eigenhandels-Verbot für Banken zur Reduzierung des Geschäftsrisikos auch das komplette Verbot von Investitionen in Hedgefonds oder Finanzinvestoren vor.

Die Regel ist nach dem Wirtschaftsberater von US-Präsident Barack Obama - Paul Volcker - benannt. Der Vermittlungsausschuss will in dieser Woche die Verhandlungen über eine Vereinheitlichung der Vorlagen zur Finanzmarktreform aus Senat und Repräsentantenhaus zu einem Ende bringen.